Die Preisverleihung fand am 17. März 2026, in feierlichem Rahmen im Wintergarten des KaDeWe statt.
1. Platz in der Kategorie Großunternehmen
2. Platz in der Kategorie Großunternehmen
3. Platz in der Kategorie Großunternehmen
1. Platz in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen
1. Platz in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen
3. Platz in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen
Dow Deutschland: Einheitliches und zukunftsfähiges bAV-System
Wodurch zeichnet sich Ihr bAV-Modell aus?
Der Dow Pension Plan ist ein bundesweit einheitliches, modulares bAV-System, das Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge intelligent verzahnt. Er kombiniert attraktive Matching-Mechaniken und Opt-out-Regelungen mit kapitalmarktorientierten Renditechancen und der Sicherheit einer teilweisen Innenfinanzierung. Ein sofortiger, kollektiv organisierter Risikoschutz ohne Wartezeiten ergänzt das Altersvorsorgekonzept sinnvoll. Das Ergebnis ist ein transparentes, flexibles und zukunftsfähiges Modell für alle Mitarbeitergruppen, das sich dynamisch an die Lebenssituation der Mitarbeitenden anpasst und die Eigenvorsorge fördert. In Teamarbeit wird Altersvorsorge einfach und effektiv.
Welchen Nutzen verspricht sich Ihr Unternehmen davon?
Dow verfolgt mit dem neuen bAV-Modell das Ziel, Komplexität zu reduzieren und Versorgungsgerechtigkeit über alle Gesellschaften und Mitarbeitergruppen hinweg zu schaffen. Gleichzeitig stärkt der Plan die Arbeitgeberattraktivität und das Financial Wellbeing der Mitarbeitenden nachhaltig. Durch die neue Finanzierungsstruktur werden Risiken reduziert, Liquidität gesichert und administrative Komplexität deutlich gesenkt. Die bAV wird so zum aktiven Instrument der Mitarbeitergewinnung und -bindung.
Wie haben die Mitarbeitenden auf das neue bAV-Modell reagiert?
Die Mitarbeitenden haben den Dow Pension Plan sehr positiv aufgenommen. Die Teilnahmequote bei Neueintritten liegt nahezu bei 100 %, und auch viele Bestandsmitarbeitende haben sich freiwillig für einen Wechsel entschieden. Ausschlaggebend waren die hohe Arbeitgeberförderung, die transparente Kommunikation und die individuelle Entscheidungsgrundlage durch persönliche Vergleichsrechnungen. Die intensive Resonanz ist ein Beleg dafür, dass auch komplexe bAV-Transformationen bei konsequenter Kommunikation hohe Akzeptanz erreichen können.
Lessons learned – welchen Tipp würden Sie anderen Personalern zum Thema bAV geben?Eine erfolgreiche bAV braucht einen ganzheitlichen Ansatz und Mut zur Veränderung: klare Zielbilder, einfache Strukturen und eine frühzeitige Einbindung aller Stakeholder. Transparente, verständliche Kommunikation ist entscheidend für Akzeptanz – besonders bei komplexen Themen wie Altersvorsorge. Zudem lohnt es sich, bAV als strategisches HR-Instrument zu begreifen und nicht nur als Versorgungsbaustein. Flexibilität und Fairness sind die Schlüsselfaktoren für Zukunftsfähigkeit.
Den ersten Platz teilen sich die AWO BV Unterfranken e.V. und der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen e.V. (WBO).
AWO Bezirksverband Unterfranken e. V.: Sozialpartnermodell mit reiner Beitragszusage
Wodurch zeichnet sich Ihr bAV-Modell aus?
Besonders ist für uns die tarifliche, gemeinsam mit den Sozialpartnern entwickelte Lösung der Reinen Beitragszusage im Sozialpartnermodell. Unser Modell zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass wir bAV nicht als Pflichtübung, sondern als echtes Zukunftsversprechen verstehen. Viele Mitarbeitende erhalten erstmals eine spürbare arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung. Besonders wichtig ist uns die Kombination aus breitem obligatorischem Zugang durch tarifliche Verankerung, wirksamer Haftungsreduktion, kollektiven Sicherungsmechanismen und professioneller Kapitalanlage. Dadurch entstehen Vertrauen, Verlässlichkeit und ein starkes Signal der Wertschätzung.
Welchen Nutzen verspricht sich Ihr Unternehmen?
Wir wollen unseren Mitarbeitenden zeigen: Ihr Einsatz heute verdient Sicherheit von morgen. In einem engen Arbeitsmarkt ist eine starke bAV ein echtes Differenzierungsmerkmal bei Gewinnung und Bindung von Fachkräften. Sie stärkt unsere Arbeitgebermarke und zahlt auf langfristige Verbundenheit ein. Außerdem passt sie zu unserem Selbstverständnis als sozialer Arbeitgeber. Kurz gesagt: Das Modell verbindet Verantwortung mit strategischem Nutzen.
Wie haben die Mitarbeitenden auf das neue bAV-Modell reagiert?
Die Resonanz war überwiegend sehr positiv, vor allem wegen der arbeitgeberfinanzierten Komponente. Viele Beschäftigte haben das als starkes Zeichen der Anerkennung wahrgenommen. Natürlich gab es auch Fragen, insbesondere zur Funktionsweise des neuen Modells. Genau deshalb war transparente Kommunikation für uns ein Schlüsselfaktor. Insgesamt überwiegt klar das Gefühl: Das ist ein echter Mehrwert, nach dem man andernorts lange suchen muss.
Lessons learned – welchen Tipp würden Sie anderen Personalern zum Thema bAV geben?Unser Tipp: bAV immer aus der Perspektive der Mitarbeitenden erklären, nicht aus der Produktlogik. Was kompliziert wirkt, wird akzeptiert, wenn der Nutzen klar und verständlich ist. Zweitens: Frühzeitig alle Beteiligten einbinden – HR, Payroll, Kommunikation, Sozialpartner, Führungskräfte und Beschäftigte. Drittens: Lieber sauber vorbereiten als später Missverständnisse korrigieren. bAV ist vor allem ein Vertrauensprojekt, kein reines Verwaltungsthema.
Autohaus Eberhardt Flügel GmbH & Co. KG: Altersvorsorge und Gesundheitsbudget aus einer Hand
Wodurch zeichnet sich Ihr bAV-Modell aus?
Unser Versorgungskonzept beinhaltet zwei Bausteine, die beide arbeitgeberfinanziert sind. Zum einen unterstütze ich meine Mitarbeiter beim Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge. Dabei erhält jeder Mitarbeiter einen arbeitgeberfinanzierten Beitrag. Eigenbeiträge durch Entgeltumwandlung bezuschusse ich mit 20 %. Außerdem übernehme ich die Kosten für eine betriebliche Gesundheitsvorsorge. Jeder Mitarbeiter verfügt dadurch über ein jährliches Budget von 600 €, das er nach seinen individuellen Bedürfnissen verbrauchen kann (z. B. für Sehhilfen, Vorsorgeuntersuchungen, Zahnvorsorge, Naturheilverfahren).
Welchen Nutzen verspricht sich Ihr Unternehmen davon?
Ich zeige mit dieser Versorgung, dass mein Unternehmen Verantwortung für die Zukunft und die Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter übernimmt. Meine Belegschaft möchte ich spüren lassen, wie sehr ich ihre Arbeit schätze. Ich möchte damit erreichen, die Loyalität zum Unternehmen zu erhöhen sowie die Motivation und das Engagement meiner Mitarbeiter zu belohnen.
Wie haben die Mitarbeitenden auf das neue bAV-Modell reagiert?
Jeder Mitarbeiter hat eine individuelle Beratung erhalten und wurde über die Versorgung, die Vorteile und Leistungen ausführlich informiert. Es wurde aufgezeigt, welche Lücken die gesetzliche Absicherung hat und welchen Mehrwert unsere betriebliche Versorgung bietet. Die Resonanz war deshalb sehr gut. Die meisten Mitarbeiter haben sich außerdem entschlossen, eine zusätzliche Entgeltumwandlung für ihre Zukunftsvorsorge zu investieren. Auch die Unterstützung durch die Gesundheitsvorsorge fand ein positives Feedback.
Lessons learned – welchen Tipp würden Sie anderen Personalern zum Thema bAV geben? Wichtig gerade für kleinere Unternehmen ist ein Dienstleister als kompetenter Partner, der über die mögliche Ausgestaltung der Personalinstrumente berät, die konkreten Bedingungen des Unternehmens berücksichtigt und dann den kompletten Prozess der Umsetzung betreut. Das beste Versorgungskonzept erzielt nur dann eine Wirkung, wenn es auch umfassend kommuniziert und vermarktet wird. Wir haben die Information und Veranschaulichung mittels einer eigenen Broschüre gewählt. Persönliche Informationsgespräche mit jedem einzelnen Mitarbeiter sind sehr empfehlenswert. Darauf zu achten, dass es eine dauerhafte Begleitung und Unterstützung in den Personalprozessen gibt, ist ebenfalls sehr wichtig.